Brauerei

Die Koblenzer Privat-Brauerei an der Königsbach

Bierbrauen hat in Koblenz, der Stadt an der Mündung der Mosel in den Rhein mit dem „Deutschen Eck“,  eine lange Tradition. Angefangen hat es in Koblenz im Jahr 1689 in der Koblenzer Altstadt. Grundlage war das Bierprivileg des Kur­fürsten Lothar von Metternich von 1608, in dem der Stadt Koblenz das Recht zur eigenen Herstellung von Bier gegeben wurde.

Nach wechselvollen Jahren gründete Josef Thillmann die „Bierbrauerei Josef Thillmann“ und verlegte wegweisend den Produktionsort von der Koblenzer Altstadt an den heutigen Standort an den Königsbach im Süden von Koblenz.

Im Jahre 1900 firmierte das damalige Unternehmen zur „Königsbacher Brauerei AG“ um, zudem wurden im Zuge der Expansion verschiedene Brauerei in der Region übernommen. Im Zuge der erfolgreichen Absatzausweitung entwickelte sich der Braustandort zu einem der größten in Deutschland. Mitte der 70er Jahre wurde bspw. Die erste voll automatisierte Füllanlage für Edelstahl-Fässer in Deutschland, in Betrieb genommen.

Eindrückliches und schon von weitem erkennbares Wahrzeichen der Brauerei ist das Tankhochhaus, das im Jahr 1970 erbaut wurde und mit rund 72 Metern Höhe zu den größten in Europa zählt.

Der Brauerei-Ausschank und der Biergarten wurden zu einem beliebten Ausflugsziel für die Koblenzer Bürger und die Region. Die Koblenzer Brauerei ist heute wieder in privaten Händen, steht für Regionalität und qualitativen Biergenuss, gebraut nach dem Deutschen Reinheitsgebot von 1516.